Hast du schon einmal von einer Papiertopf-Presse gehört? Es ist ein nachhaltiges, langlebieges und unverzichtbares Werkzeug zur Herstellung von Pflanzentöpfchen aus Zeitungspapier. So funktioniert nachhaltiges Upcycling.

Mit meiner speziellen kleinen Holzpresse kann man Anzuchttöpfe in 3 verschiedenen Größen formen. Dazu viertelt man eine Zeitungsseite , faltet die Seite noch zwei mal und rollt den langen Streifen um die runden Zylinder. Falte das nach unten abstehende Papier nach Innen und verpresse den Boden mit dem jeweiligen Gegenstück. Sollte jetzt noch etwas Papier abstehen, kannst du mit dem Finger ein kleines bisschen Wasser auf die abstehenden Ecken streichen. Mit diesem Werkzeug klappt das im Akkord, und man fertigt in Kürze sehr viele Papiertöpfchen. Dieses Werkzeug ermöglicht mir drei verschiedene Größen von Anzuchttöpfen zu fertigen, je nach Verwendungszweck. Die kleinen Papierförmchen kann man nun mit Erde befüllen, und los geht es mit der Aussaat. Wenn ihr keine solche Presse habt, dann könnt ihr evtl. auf ein leeres Marmeladeglas zurückgreifen.

Material für den Anzuchttopf:

  • Zeitungspapier oder Altpapier (kein beschichtetes Glanzpapier oder Papier mit Klebeband- oder Plastikresten)
  • Papiertopf-Presse
Warum selbstgemachte Papiertöpfchen so gut funktionieren?

Die Setzlinge können ganz einfach mit dem Papier-Töpfchen ausgepflanzt werden und verrotten schon nach kurzer Zeit rückstandslos im Boden. Selbst gepresste Anzuchttöpfchen sind eine günstige Methode um deine Setzlinge vorzuziehen und das Auspflanzen mit Topf macht es für die Pflanze besonders stressfrei, da ihre zarten Wurzeln ungestört bleiben.

Tipp: Auch Kinder helfen gerne beim Falten und Pressen der Papiertöpfchen um später ihr eigenes Gemüse in den selbsthergestellten Töpfchen vorzuziehen bzw. zu pflanzen!

Die auf diesem Blog vorgestellten Ideen, Rezepte und Anwendungen dienen ausschließlich der Inspiration und dem kreativen, naturnahen Arbeiten mit Pflanzen und Materialien. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.

Beim Sammeln und Verwenden von Kräutern sollte auf bekannte, ungiftige Arten zurückgegriffen werden. Jede Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Unsicherheiten bitte immer Arzt oder Apotheker konsultieren.