Das Wildkräutersalz ist nur eine Methode, um Kräuter haltbar zu machen. Um Kräutersalz herzustellen benötigt man zunächst frisch gesammelte Wildkräuter, am besten erntet man solche, die gerade in großer Anzahl verfügbar sind. Sollten die Wildkräuter verschmutz sein zunächst waschen und mit einem Küchentuch trockentupfen. Falls kein Hochleistungsmixer zur Hand ist kann für kleinere Mengen auch ein Mörser verwendet werden. Kräuter vorab evtl. etwas klein schneiden, dann funtkioniert das Zubereiten etwas leichter.

Um das Salz zu trocknen, gibt man das noch feuchte Wildkräutersalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, verteilt es gleichmäßig und lässt es ein paar Tage trocknen. Ansonsten kann man das Kräutersalz auch im Backofen oder Dörrautomaten bei unter 40 Grad trocknen. Es ist möglich das sich größere Klumpen gebildet haben, diese kann man entweder nochmal zerstoßen oder direkt in Gläser abfüllen.

Grundrezept für Kräutersalz: 150 g Kräuter auf 500 g naturbelassenes Salz (ohne Rieselhilfen)

In meinem ersten Frühlingskräutersalz landeten folgende Wildkräuter: Kl. Wiesenknopf, Barbarakraut, Brennnesselspitezn, Taubnessel, Labkraut, Gundelrebe, Löwenzahn,Schafgarbe, Vogelmiere und essbare Blüten.

Die auf diesem Blog vorgestellten Ideen, Rezepte und Anwendungen dienen ausschließlich der Inspiration und dem kreativen, naturnahen Arbeiten mit Pflanzen und Materialien. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.

Beim Sammeln und Verwenden von Kräutern sollte auf bekannte, ungiftige Arten zurückgegriffen werden. Jede Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Unsicherheiten bitte immer Arzt oder Apotheker konsultieren.